Jahresanfangsgrillevent – Meatup_CGN

Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen an einem Sonntagnachmittag bei Temperaturen zwar oberhalb, aber dennoch unweit des Gefrierpunktes, in einem Kölner Park unterwegs sind. Jogger, Familien mit Kindern, Paare und an dem Sonntag nach dem Dreikönigstag auch noch ein ganzer Tross Grillverrückter. Das erste Meatup_CGN 2018, diesmal wieder im Volksgarten, stand an, und so durften Außenstehende etwas erleben, das aus ihrer Perspektive wahrscheinlich irgendwo zwischen Flashmob und Privatparty in größerem Stil rangierte. Ein Haufen Griller, ein Haufen Grills, ein ständiger Geruch nach Leckereien und dazwischen fröhlich plaudernde Menschen.

Nun ist der Rheinländer ja nicht unbedingt dafür bekannt, auf den Mund gefallen zu sein, weshalb so mancher Passant dann ganz ungeniert vor, hinter oder neben den Grills auftauchte, um einfach mal zu sehen, was denn da wohl so los ist. Was soll man sagen? Bereut hat es keiner. Obwohl es statt einer ausführlichen Antwort in den meisten Fällen erstmal was auf die Gabel gab, aber das ist ja auch okay. Und was es da zu essen gab… Denn irgendwie ist dieses Meatup ja dann doch immer so ein ganz, ganz kleines bisschen eine Leistungsschau der bis in den Ruhrpott erweiterten rheinischen Grillzunft. Allerdings – und das ist das Schöne – im besten Sinne des Wortes und nicht in Form eines echten oder auch nur gefühlten Wettbewerbs. Das Motto wäre da eher: „Ich mach‘ was Geiles, was hoffentlich alle anderen auch geil finden.“

Zugegeben, es fällt schon schwer, irgendetwas von dem, was da am Sonntag auf den Rost kam nicht geil zu finden. Die glücklichen Parkbesucher, die verkosten konnten, werden selbst in einer Stadt wie Köln sehr lange suchen müssen, um ein Restaurant zu finden, das insbesondere Fleisch auf solch einem Level anbietet. Luma-Beef, Kommern-Schwein, japanisches Wagyu, Lammbratwurst, verschiedenste Würste vom selbst gezüchteten Landschwein; dazu noch kleine Pizzen, gebeizter Lachs aus dem Rauch und, und, und. Wenn auch immer nur in Häppchen, aber in der Summe doch so viel, dass man sich am Ende den Nachmittagskaffee und vielleicht auch das Abendbrot schenken konnte. Entsprechend begeistert waren die spontanen Besucher und die Griller hat es mit Sicherheit gefreut, dass ihre Leckereien so gut ankamen, Wobei man fairerweise sagen muss, dass auch bei den Beherrschern der Glut und der Zange untereinander nicht mit Lob gespart wurde, dazu war einfach alles viel zu gut.

Apropos gut: Natürlich war auch die Stimmung insgesamt gut. Das Meatup_CGN ist ja inzwischen so eine Art Familientreffen oder vielleicht auch die skurrilste Form eines Griller-Stammtisches. Man kennt sich, man versteht sich und man mag sich. Wer neu dazu stößt, wird herzlich aufgenommen, Standesdünkel gibt es hier nicht. Und natürlich muss niemand einen High-End-Oberhitzegrill mitbringen oder Fleisch im Wert von ein paar hundert Euro. Kreativität zählt, als Motto kann durchaus ein „Hauptsache lecker“ angenommen werden. Wobei es schon eine Einschränkung gibt: So ziemlich jeder der anwesenden Griller hatte und hat

eine halbwegs gesunde Einstellung zu Fleisch. Das gilt weniger für die zu essende Menge, sondern mehr für die Herkunft. Aber auch hier wird auf niemandem mit dem Finger gezeigt, niemand will missionieren. Wobei das auch gar nicht nötig ist, denn – und da sind wir wieder am Anfang – den Besuchern wird schnell klar, dass der gute Geschmack nicht von Ungefähr kommt. Insofern ist das Meatup_CGN also eine ziemlich universelle Veranstaltung: Lecker, unterhaltsam, familiär, publikumsnah und so ganz nebenbei auch irgendwie noch aufklärend. Man darf gespannt sein, was bei den nächsten Events dann noch kommt; das „Neujahrs-Meatup“ hat auf jeden Fall schon mal ein Zeichen gesetzt.

meatup_cgn – Familientreffen am Rhein

Wenn man versucht, jemanden zu erklären, was das meatup_cgn ist, fällt das gar nicht so leicht. Google bringt einen hier auch nicht so richtig weiter, zumindest auf den ersten Blick nicht. Auf den zweiten Blick schon, den man findet ein Londoner BBQ-Restaurant namens meatup, dass ziemlich sicher unfreiwillig, aber doch sehr passend, im Titel seiner Webseite eine schöne Erklärung liefert: „A little social grilling“. Nochmal: Dieses Restaurant ist sicher nicht der Erfinder des meatup_cgn, aber, das mit dem kleinen sozialen Grill-Event kommt schon ganz gut hin. Es hat so ein wenig was von einem Popup-Restaurant, dessen Fokus auf Grillen und BBQ liegt. Mit dem Unterschied, dass die Besucher kein Geld für das Essen bezahlen müssen. Wem das alles zu hip klingt, der darf auch gerne von einer öffentlichen Grillparty sprechen, zu der jeder sein Fleisch mitbringt. Wie damals zu Schulzeiten am Rheinufer oder im Park, allerdings mit einem anderen Qualitätsanspruch als früher. Sowohl beim Grillgerät als auch bei den Lebensmitteln. Denn ging es damals um eine halbwegs essbare Grundlage, damit das begleitende Wirkungstrinken nicht vor der Zeit abgebrochen werden musste, geht es beim meatup um Genuss und Kreativität. Dazu braucht es dann vielleicht auch mehr als nur den 5-Euro-Dreibeiner, weshalb sich Veranstalter Martin Block, gleichzeitig auch Küchenchef der „Fetten Kuh„, um adäquates Equipment gekümmert hatte. Es standen Grills von Brennwagen, Otto Wilde Grillers, Big Green Egg und Monolith zur Verfügung; ein paar Teilnehmer hatten auch noch eigenes Gerät mitgebracht. Das also hatte mit der Oberstufenparty auf der Wiese also so gar nichts mehr zu tun.

Was allerdings bei den bisherigen meatups von besagter Party geblieben war, war der Park als Location. Aber jetzt, zum 18. metaup_cgn am 19, November, ist man dann doch lieber umgezogen. Und zwar ins Pe303 von Sebastian Morgenstern, eine Eventlocation in den Kölner Kranbauten. Eine, wie der Tag zeigte, sehr sinnvolle Entscheidung, weil es dort eine Terrasse mit bei Bedarf ausfahrbarer Überdachung gibt. Und der Bedarf war mehr als einmal da. Davon abgesehen darf man sich, wenn man 18 wird, ja auch mal eine Party in stilvollem Ambiente gönnen. Und man darf endlich Hochprozentiges trinken, weshalb auch das Motto dieses meatup „Grillen mit Spirituosen“ lautete. Die Teilnehmer, darunter doch einige in der Welt des Grillens bekannte Gesichter, hatten das auf ganz unterschiedliche Weise interpretiert. Angesichts des momentanen Hypes standen – kaum verwunderlich – Gin-Marinaden recht hoch im Kurs. Aber auch Whiskey oder Calvados waren vertreten, ebenso eher untertourige Getränke wie Sake oder Cidre. Und auch manches Gericht ganz ohne Alkohol, denn das meatup ist ja nicht nur ein kleines Treffen der Griller-Familie, sondern tatsächlich auch ein wenig ein Familienevent. Es sind also Kinder anwesend, die vielleicht als Zielgruppe für manches spritlastige Gericht nicht unbedingt in Frage kommen. Aber das ist okay, denn schließlich geht es beim meatup nicht um Leistungsdruck oder Schaulaufen, sondern einfach darum, die Lust am Grillen mit anderen zu teilen. Und das gelang bei 18. meatup_cgn in trotz des Wetters sehr entspannter Atmosphäre. Die relative Enge der Terrasse wirkte sich da keineswegs negativ aus; kompakt, aber nicht gedrängt. Und wo gerade ein Grill frei war, da stellte sich irgendwer mit seiner Tupperschüssel oder Thermobox hin, und zauberte. Und wer gerade das Glück hatte, da zu stehen, wenn etwas fertig war, konnte auch gleich probieren. Dieses Grill-Sharing-Konzept setzte logischerweise low & slow gegarten Gerichten eher Grenzen; kurz gegrilltes Fingerfood stand dagegen ganz hoch im Kurs. Es würde den Rahmen sprengen, hier alle Leckereien zwischen Flank-Steak, Schweinerücken, Chorizo oder Kachelfleisch aufzuzählen. Fest steht aber, dass wohl keiner hungrig nach Hause ging. Und angesichts der Qualität dessen, was da auf dem Grill landete, nicht nur gesättigt, sondern auch wirklich gut gesättigt. Mit der Betonung auf „gut“. Also ein wirklich gelungener Event, eben „a little social grilling“.

Übrigens stet am 7. Januar 2018  das nächste meatup in Köln an. Schon mal vormerken.

Und noch ein paar schöne Bewegtbilder

Burger bei Jamie und der Big Apple

barbecoaWer macht die besten Hamburger, und wie schmecken sie, bzw. sind sie groß und recht flach, oder eher klein und wie eine typische Frikadelle? Wer macht den besten Burger, und wie unterscheidet sich die deutsche Variante von der englischen oder gar amerikanischen. Denn aus Übersee sollen ja die besten ihrer Art kommen, so heisst es, oder nicht? Sind Hamburger (Hämmbörger im englischen ausgesprochen) vielleicht doch eine norddeutsche Erfindung aus der Hansestadt, und wurde wie sehr viele Dinge ‚irgendwann‘ mal nach Übersee geschifft, wo es dann populärer war als im eigenen Lande???
Wikipedia schlägt mehrere Möglichkeiten vor, was die Etymologie des Wortes HAMBURGER (gemeint als Hackfleischscheibe zwischen zwei Brötchenhälften) betrifft. Nun, diese Suche scheint nur halb so spannend, wie der Praktische Teil, bei dem es uns pottfeuer Jungs darum geht, was denn einen perfekten Hamburger ausmacht.
Wir haben die Kriterien mal FÜR UNS so festgelegt: (das bedeutet nicht, dass dies Allegemein so gilt!)

1.) Die Hackfleischscheibe (Patty), wenn es sich um einen klassischen Hamburger handelt, sollte aus Rinderhackfleisch bestehen, welches zumindest auf der Außenseite knusprig gegart wurde.
2.) Die fertig gegarte Hackfleischscheibe befindet zwischen zwei Hälften eines zuvor durchschnittenen Brötchens. Ob es sich um ein Brioche ähnliches Softbrötchen handelt, welches kurz vorher nochmal dezent angeröstet wurde oder ein knuspriges Weizenbrötchen, ist regional so sehr verschieden, dass wir es schlichtweg bei der Definition eines Weizen- oder Vollkornbrötchens belassen. Zwischen zwei Toastscheiben wäre es ein Beef-Patty Sandwich und in Blätterteig gebacken wieder was anderes, deshalb ist das Brötchen schon recht entscheidend.

Ob sich Salat auf dem Burger befindet, Saucen, Bacon, Peperoni, Chili, Käse oder was auch immer, ist jedem selbst überlassen. Lediglich die Qualität ist entscheidend. Und damit verbunden der Geschmack. Wählt man ein selbst gemachtes Brötchen mit frisch gegrilltem Hackfleisch, und einem stark intensivem Käse (wie bspw. Harzer Roller) dann kann das mitunter den kompletten Burger versauen, was also nicht schlau wäre.

Geschmack und Haptik des gesamten Burgers sollten miteinander harmonieren, so dass derjenige der ihn verzehrt anschließend satt, zufrieden und von einigen Glücksgefühlen berichten kann. Je exotischer der Burger, desto größer die Gefahr, dass er nur spezielle Gaumen befriedigt, – die aber dann zu 101%!

Auf der Suche nach dem perfekten Hamburger und einem originalen, richtig guten, amerikanischem Barbecue, schlug es Markus und mich zunächst für einen Tag in das Grillrestaurant von JAMIE OLIVER, nach London.
Direkt hinter der bekannten St.Pauls Cathedral befindet sich das stylische „BARBECOA“ und läd mit seiner tollen Beleuchtung und dem, undezenten Hintergrund der Tischzuweisung dazu ein, mal einen Blick hinein zu werfen.

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Wir hatten zudem dann noch das Glück einen reservierten Tisch unweit der offenen Küche zu besetzen und bestellten uns einen Hamburger aus Wagyu Fleisch und getrüffelten Short Ribs… sowie eine Kombination verschiedener Rippchen: Spare Ribs (St. Louis Cut), Baby Back Ribs sowie Beef Ribs.

Bei den Rippchen waren wir uns einig. Der pompöse Smoker in der Küche macht zwar ziemlich was her, aber die perfekte Zubereitung der Rippen, die mit solch einem Smoker möglich ist, durften wir an diesem Abend leider nicht erfahren. Schade.

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Der Hamburger mit seinem Laugenbrötchen hingegen war hervorragend, und da gibt es rein GAR NICHTS auszusetzen. Geschmacklich perfekt, mit einer tollen Trüffelnote, und vom „Biss“ absolut excellent gelungen.

Da zahlt man dann für diesen 8oz. Burger (226g) mit Short Rib, Pilzen, Zwiebeln und Käse sowie dem Namen von JAMIE OLIVER oben drauf, auch bequeme 26£ (34€ [Stand Jan.2015] )!! bridge

„Stolzer Preis“ wäre diesmal tatsächlich beim Wort zu nehmen, denn der JAMIE darf tatsächlich auf diesen Burger stolz sein, und darauf, dass Leute 26£ für diesen Burger zahlen… CHAPEAU!
TOP BURGER, aber stünde sein Name nicht davor, bekäm man ihn sicher auch für den halben Preis.

Doch geschmacklich GANZ GROßES KINO!!!

…danke JAMIE, WELL DONE

NEW YORK ich komme…

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Gesagt getan ein Mann ein Wort.

Einen Kurztrip nach New York nahm ich zum Anlass, mal zu sehen was die New Yorker unter einem „perfekten Hamburger“ verstehen. Ich lies es mir natürlich nicht nehmen einigen Empfehlungen aus meinem Netzwerk an internationalen, kulinarischen Grillern, Köchen und Freunden zu folgen, und begann den ersten Gaumenschmaus bei SHAKE SHACK auf der 8th Avenue in Manhattan.

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Dieses Fastfood Restaurant liegt unmittelbar an den etlichen Theatern in denen die bekannten Musicals am Broadway aufgeführt werden. SHAKE SHACK ist eine Burgerkette, mit einigen Filialen in den USA, aber mittlerweile auch Zweigstellen in England, Türkei, Russland und im mittleren Osten. Die Qualität des Burgers spricht tatsächlich für sich und die Pommes sollten auch nicht unerwähnt bleiben. Ich aß 2-3 Mal bei SHAKE SHACK, und war jedesmal vom Geschmack begeistert. Die Burger sind saftig, mit einem fluffigen Brötchen und werden stets frisch gemacht, weshalb man ein paar Minuten Wartezeit einplanen sollte.
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Der ‚SmokeShack‘ wie auch der ‚ShackMeister Burger‘ haben mich überzeugt und bekommen auf einer Schulnotenskala eine sehr empfehlenswerte 2. Und auch beim Biss in den fleischlosen ‚ShroomBurger‘ mit einem riesigen Portobello Pilz statt des gegrillten Hackfleischs in der Mitte stellte ich fest, dass sich die Betreiber von SHAKE SHACK Gedanken gemacht haben, wie sie einem Veggieburger einen richtig guten Geschmack verleihen können. Cool!
Obgleich sich SHAKE SHACK selbst als Fastfood Kette bezeichnet, was heutzutage nicht zwingend mit gutem Geschmack und akzeptabler Qualität in Verbindung gebracht wird, betone ich, dass diese Bezeichnung nicht zwangsweise für billige qualitativ minderwertige Massenkost steht. Mit ihrem Rinderhackfleisch vom Angusrind aus kontrollierter Aufzucht, achtet SHAKE SHACK scheinbar auch darauf woher sie ihr Fleisch beziehen, und wie nachhaltig es gezüchtet wird. DAUMEN HOCH!

Nur mal so… –  Gegenüber von SHAKE SHACK auf der 8th AVE ist eine Mc Donalds Filiale die sich Besucherzahlen wie man sie auf der anderen Straßenseite vorfindet, nur wünscht.
Dazu sollte man nicht außer acht lassen, dass die Burger bei SHAKE SHACK das doppelte von denen bei Mc D. kosten. – FAZIT: Qualität hat seinen Preis, und das schmeckt man.
SHAKE SHACK bekommt die Gesamt-Schulnote: 2+

Ein ebenfalls guter wenn auch nicht perfekter Burger befindet sich auf der Karte von DALLAS BBQ. Mit dem Brisket Burger habe ich zum ersten Mal neben dem  Hack- Patty zusätzlich ein wenig Brisket auf dem Burger gehabt. Dieses war jedoch so intensiv mit der hauseigenen BBQ Sauce überschüttet, dass man keinen Rauchring erkennen konnte. Wenn man die Sauce allerdings entfernt hat, sah man auch, dass es keinen „SMOKERING“ gab, was daraufhin deutet, dass das Brisket NICHT im Smoker, sondern ggf. im Dampfgarer zart gegart wurde. Ist einfach und geht auch schneller, aber leider schmeckt man den Unterschied auch. Schade 🙁 , denn gerade der gute rauchige Geschmack ist ein Kriterium bei leckerem Brisket, der nicht fehlen sollte, da kann man dann auch nichts mit ner rauchigen Sauce ausgleichen.

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Das Patty, war allerdings auf den Punkt zart rosa ‚medium‘ gegart, und schmeckte weites gehend saftig, und sehr gut. Für 14,99$ habe ich neben dem Burger auch noch etwas Cole Slaw Salat und Pommes liegen gehabt, weshalb ich den Preis für New Yorker Verhältnisse ganz angemessen bewerte.

HINWEIS: In jedem besseren Burger Restaurant sollte man übrigens gefragt werden in welcher Garstufe man seinen Burger haben möchte. English, Medium und well done sind die üblichen Stufen, Zwischenstufen liegen im Ermessen des Kochs. Wenn der Burger dann auch gewählte Garstufe erreicht hat, ist das schon echt gut!!!

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Fazit: Wenn man schon einen herkömmlichen Burger mit einem typischen Smokergericht kombinieren möchte, dann doch bitte vernünftig. Burger war ok, jedoch wäre er sicher noch besser, backte man die Brötchen selber, egal ob klein oder groß 😉
DALLAS BBQ bekommt die Gesamt-Schulnote: 3

FÜR INSIDER:

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Liebhabern kulinarischer Vielfalt möchte ich noch einen besonderen Tipp geben:
‚Chelsea Market‘ ist eine Food Hall im Meatpacking Distrikt von Manhattan, an der 9th Avenue. In diesem ehemaligen Fabrikgebäude der National Biscuit Company, welche damals unter anderem die noch heute bekannten, schwarz-weißen OREO Kekse herstellte, befinden sich nun mehr als 35 Verkäufsläden.

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Jeder Gourmet und Kunstliebhaber kommt hier auf seine Kosten, vom Metzger, Bäcker, Konditior, bis zum italienischen Feinkostladen, Gewürzhändler oder auch der Freund der mexikanischen Küche lässt der Chelsea Market kaum einen Wunsch offen. Im hinteren Bereich des Gebäudes befindet sich noch ein kleiner Markt in einer Halle in der sich Künstler mit einem Stand niedergelassen haben und ihre Werke verkaufen. SEHR SCHMUCK!
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich inspirieren zu lassen oder auch einfach RICHTIG GUT zu essen.  Und nach dem Essen hängst du einen Spaziergang auf der ehemaligen Bahntrasse der HIGH LINE an. Am hinteren Ausgang des Marktes heraus, kannst du in der 16th Straße auf die Bahntrasse gehen, die mit Büschen, Sträuchern und kleinen Bäumen als Walking- und Jogging- Erholungsmeile für den gestressten Stadtmenschen dient.

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Ein anderer toller Markt ist nicht sofort zu finden aber auch für jeden zugänglich. im Südwestlichen Eck des Central Parks befindet sich nämlich der Columbus Circle (Kreisverkehr) der sich an den beiden Hochhäusern des TIME WARNER Center befindet. Wer bei GUCCI, PRADA usw. mal shoppen möchte wird hier ebenso fündig wie diejenigen die gesund und wertvoll essen oder einkaufen möchten. Denn wählt man aus dem Eingangsbereich die Rolltreppe nach unten, so befindet man sich im WHOLE FOODS MARKET. IMG_6527Neben Gemüse, Obst und selbst gebackenen Broten kann man in diesem Markt gesunder und  nachhaltiger Waren auch Kaffee mahlen lassen, ein Bier trinken gehen oder sich sein warmes karibisches Essen, oder Sushi zusammenstellen und an einem x-beliebigen Tisch Platz nehmen um es zu verzehren. Wenn Du gegen Mittag in der Nähe bist und hunger bekommst, solltest du jedoch einplanen, dass die Mittagspause auch viele andere in den WHOLE FOOD MARKET lockt!!!
Reingehen durchstöbern und genießen…
DAUMEN HOCH!!!

Wer hingegen Interesse an guter, originaler Südstaaten Küche hat, besucht bitte mal AMY RUTH’s in Harlem. Zu Fuß ist AMY RUTH’s auch gut vom nördlichen Teil des Central Parks zu erreichen, also vom Columbus Circle die 4km an der 8th Avenue hoch und schon bist du in Harlem.
Auf Empfehlung einer Freundin hin überraschte diese von außen nicht sofort erkennbare Gastronomie mit ihrem sehr schlichten aber gemütlichem Interieur.  Hier genoss ich die fantastischen Spare Ribs nebst halben fritiertem Hähnchen. Als Beilagen wählte ich einen sehr leckeren Cole Slaw Salat und gebutterten Mais. Dazu bekamen ich als Appetizer zunächst Cornbread, welches als fluffiger Maiskuchen ein typisches Gericht der Südstaatenküche darstellt und sehr häufig als Beilage eines guten Barbecues dient.

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Ob Jumbo-Shrimps auf Salat, oder Hähnchenflügel, bzw. Schweinshaxe neben einer süßen Waffel findet jeder Besucher bei AMY RUTH’s etwas auf der Karte…und ich bei meinem Nächsten Besuch in NYC auch ganz sicher wieder. 2 Daumen hoch!!!
Tolles Essen bei AMY RUTH’s in New York Harlem.

ACH UND DANN WAR DA NOCH DAS ‚NEBRASKA Steakhouse‘ IM FINANCIAL DISTRICT :/IMG_6339

So schön sich das alles auch liest, muss man dann aber leider auch mal darauf zu sprechen kommen, was nicht so ganz den Ansprüchen des Gaumens und des Portemonnaies entsprach. Im ‚financial District‘ besuchte ich unweit der Wallstreet eine Lokalität die sich NEBRASKA STEAKHOUSE nannte. Aus diesem Bundesstaat kommt nicht nur eine unfassbar große Menge an Rindfleisch, die in den USA wie aber auch in Europa und ASIEN verkauft wird, sondern Nebraskar steht auch für die Produktion von etlichen Tonnen Mais und vielen anderen landwirtschaftlichen Produkten.

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In dem Lokal NEBRASKA, welches im Schatten des neuen ONE WORLD TRADE CENTER  steht, und ich an diesem Tag besuchte war die Stimmung recht verhalten. Ich weiß nicht ob das Servicepersonal an die Börsenkurse angeschlossen ist und einen dem entsprechenden Gesichstausdruck zeigt, jedoch war von der typischen Freundlichkeit amerikanischer Barkeeper und Servicekräfte nicht sonderlich viel zu spüren.
Eher das Gegenteil 🙁
Ich bestellte mir den Nebraska Burger mit einem 10 oz. Patty, Zwiebel und Tomate. Das war im wahrsten Sinne des Wortes schon eine ziemliche Hochstaplerei, was man mir da bot. Das Patty schmeckte vollkommen ungewürzt (ein wenig Salz wäre nicht verkehrt, wirklich nur gaanz wenig) Tomate und Zwiebeln lagen im Kühlschrank so nah am Kühlaggregat, dass sie SEHR knackig waren und leider auch den Burger deutlich runterkühlten, und das Brötchen, …ach da möcht ich mich am liebsten gar nicht zu äußern.
Für diesen 283g Burger musste ich dann 15,95$ berappen, was mir echt schwer fiel. Zu dem ist es in den USA nicht nur Höflichkeit sondern schon eine Selbstverständlichkeit, dass man zwischen 10-20% Trinkgeld gibt. Für die Servicekräfte ist dies recht wichtig, denn das Grundgehalt/Stundenlohn ist dem entsprechend niedrig angesetzt. Für mich selber recht neu, seit meinem letzten Besuch in den USA, war die Tatsache, dass auf allen Rechnungen unten bereits mit abgedruckt war, wieviel jeweils 10% – 15% – oder 20% des Gesamtbetrags ausmachten, den man dann noch auf die Gesamtsumme als Trinkgeld draufzahlen sollte. Ich gebe sehr gerne Trinkgeld, wenn mir das Essen schmeckte und ich mich rundum gut behandelt gefühlt habe. Im Nebraska hätte ich gerne 9% gegeben, aber ich will ja auch nicht am Tisch anfangen zu diskutieren… Vielleicht sind aber auch die täglichen NASDAQ Kurse Schuld daran, dass in diesem dunklen Laden die Uhren etwas anders ticken als anderswo in NEW YORK, WHAT SHALLs? 😉

TIPP: Im financial District findest du in der Mittagszeit eigentlich aucvh Foodtrucks vor, die für gestresste zund zeitarme Börsianer eine perfekte Möglichkeit darstellen sich ‚mal schnell‘ was leckeres zu Essen zu holen. Stell dich an der längsten Schlange eines Foddtrucks an, wenn du dich nicht entscheiden kannst, meist geht das recht schnell bis man was bekommt… und häufig ists auch richtig gut!
Von dort aus, egal wo du dich gerade im Financial District befindest, ist es nicht weit bis zum südlichen Battery Park, nebst dem Hafen der STATEN ISLAND FERRIES. Die Fähren sind kostenfrei nutzbar und fahren einmal an der Freiheitsstatue vorbei um nach Staten Island zu schippern. Dort steigst Du dann aus, gehst einmal durch das Gebäude und kannst wieder einsteigen und dich zurück nach Manhattan schiffen lassen. Ist eine recht günstige Art die Freiheitsstatue mal aus nächster Nähe zu sehen, oder ein schönes Foto der weltbekannten Skyline von New York zu machen 😉

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Steak & Eisen – ab dem 15. November

In den nächsten Wochen und Monaten wird hier nicht nur auf der Seite, sondern auch um und mit pottfeuer eine ganze Menge passieren. Ab Januar gibt es die pottfeuer GmbH, Axel und Markus als Grill-Agentur. Von Caterings über Seminare bis hin zu Pressemitteilungen und Fachartikeln bieten wir zahlreiche Dienstleistungen rund um Grillen und BBQ.

Das ist allerdings noch nicht alles: Bereits ab dem 15. November dieses Jahres eröffnen wir mit Steak & Eisen in Volmarstein in der Hauptstraße 2 unseren Laden. Hier wird es Rind- und Schweinefleisch von heimischen Züchtern geben, dazu Grills, Grillzubehör und auch Ausgefallenes für die Küche, wie etwa Kochgeschirr aus Gusseisen.

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Mit steakundeisen.de hat der Laden auch eine eigene Webseite, auf der wir über Angebote, Öffnungszeiten etc. informieren werden. Im Moment allerdings ist das noch eine kleine Baustelle, genau wie der Laden auch. Also habt noch ein wenig Geduld.

NEUER HELFER IN AKTION

Tafelspitz, dünn aufgeschnitten. Mit unserem neune Helfer klappt das ganz wunderbar und praktisch auch überall. Denn der Allesschneider von Jupiter ist ein solides, erfreulich anachronistisches Stück Haushaltstechnik. Sozusagen mit Grillmeister- also Handbetrieb, ganz ohne Strom. Und noch zusammenlegbar, ein -neudeutsch würde man wahrscheinlich sagen – cutter2go. Wir sagen: Du kanns dat Dingen auch mal zum Auswärtsgrillen mitnehmen, weil… is echt klasse, um Braten in dünne Scheiben zu schneiden. Für aufm Brot sozusagen…

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MANN, WAT’N BRETT

Heute ham wa ma auf Holz geklopft, ne… gegrillt. Rosa gegrilltes Schweinefilet, auf der Zedernplanke nachgegart und dazu Nudelsäckchen mit Steinpilzfüllung, ebenfalls auf Zeder geplankt. Als Beilage Zuckererbsen und Ceasar’s Salat. Ganz einfach und doch unfassbar lecker…

 

MA WIEDA NEN KLASSIKER

Heute gab’s mal wieder so richtich wat vonne Omma: Paprika-Hack-Auflauf aus dem Gusspott. Mit Porree, Kartöffelkes, Zwiebeln und natürlich Paprika. Lecker, lecker..

MA WIEDA NEN KLASSIKER
Cuisine: Westfälisch
Author: Markus
Prep time:
Cook time:
Total time:
Ingredients
  • 500 Gramm Rinderhack
  • Pfeffer
  • Salz,
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Schalotte
  • 4 kleine Kartoffeln
  • 2 Paprikaschoten
  • 1/3 Tube Tomatenmark
  • 1/2 Tasse Ketchup
  • 3 EL Paprikapulver
  • 1 Flasche Cremefin
Instructions
  1. Rinderhack mit Pfeffer und Salz würzen
  2. Eine Knoblauchzehe hineinpressen
  3. Eine Stange Lauch in Ringe schneiden
  4. Eine Schalotte fein würfeln
  5. Vier kleine Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden.
  6. Und natürlich zwei Paprikaschoten, grob gewürfelt.
  7. Alles in den Topf, eine Dritteltube Tomatenmark, eine halbe Tasse Ketchup, zwei, drei Esslöffel Paprikapulver und eine Flasche Cremefin hinzugeben.
  8. Noch etwas Käse drüber reiben.
  9. Das Ganze dann für ein gutes Stündchen in den Dutch Oven mit Briketts unten und oben auf dem Deckel.

EINFACHES ESSEN, LEICHT AUFGEBREZELT

Wahrscheinlich ist das genetisch… wenn man in der Stadt aufwächst, in der auch dieser Tuning-Shop mit dem zwei Buchstaben, dem „&“ dazwischen und dem berühmten Katalog beheimatet ist, dann muss man wohl zwangsweise an irgendwas „rumschrauben“. Und wenn et dat Essen is…

Heute gab et auf jeden Fall Püfferkes, abba nich von Kartöffelkes, sondern von son paar Möhrkes. Dazu die Brust vom Flattermann, gegrillt auffe Planke. Die lustigen Spiekes lagen heute beim Metzger inne Auslage rum und konnten einfach nich unprobiert bleiben. Waren ok, der Rest war echt gut. Ach ja, dat Grüne is wirklich, wonach et aussieht: Salat!

HEISSLUFTFÖN RELOADED

Schon Papa wusste, dass man mit so einem Heißluftfön nicht nur Farbe entfernen oder Schläuche schrumpfen konnte, sondern auch den Grill anbekam. Ziemlich gut sogar, zumindest, solange nix auf dem Rost lag, was man ansonsten mit der Asche vollblasen konnte. Allerdings konnten wir nach so ungefähr zehn Einsätzen den Heißluftfön wegschmeißen, weil sich der Kunststoff im Bereich der Düse grundsätzlich verformt oder gleich ganz verabschiedet hatte.

Nun ist der Looftlighter angetreten, dieses Problem zu lösen. Das Teil sieht aus wie eine Mischung aus Lockenstab und Baustellenlampe, ist aber noch effektiver als ein Anzündkamin. Zumindest, wenn eine Steckdose da ist. Sonst kann man mit dem Looftlighter bestenfalls versuchen, Funken zu schlagen. Aber wenn das Teil unter Strom steht, reichen wenige Minuten, um jegliche Art von Kohle auf Temperatur zu bringen. Selbst die nicht ganz so leicht entflammbaren Kokos- oder Bambus-Briketts stellen kein Problem dar. Besonders beeindruckend: Im Big Green Egg Mini reichen etwa drei Minuten heiße Luft, um ein wahres Höllenfeuer zu entfachen (erstaunlich, dass man doch mal nützliche heiße Luft produzieren kann). Durch die Bauweise ist das Verkokeln des Gehäuses Geschichte, und verbrannte Finger holt man sich auch nicht. Lediglich beim Nachlegen und Nachfeuern gilt es aufzupassen, da der Looftlighter schon ordentlich Asche aufwirbelt. Grillgut und Rost sollten weit genug weg sein oder mit Alufolie abgedeckt werden. Geht ja fix.

Der Looftlighter ist also ein cooles Anzündgerät; wenn Strom da ist, noch unkomplizierter als jeder AZK. Übrigens sind die Stromkosten kein Thema, je nach Kohlemenge kostet das Anzünden zwischen zwei und fünf Cent. Da ist jeder konventionelle Anzündwürfel teurer. Übrigens – der Looftlighter selbst kostet so um die 60 bis 70 Euro. Kein Schnäppchen, aber eine gute Investition.

FLATTERMANN MIT CHICHI

Is ja nich so, als hätten we et so gar nicht mit die feine Küche oder besser mitte feine Grillerei . Heute gabet nämmich wat, watte auffe Karte im Restaurant so ließt:

Hähnchenbrust von der Salzplanke mit einer Haube von auf Zeder gesmoktem Bärlauch-Kartoffelschaum an Feldsalat.

Noch Fragen? Wobei ich zugebe, dass die Kombination aus dem recht würzigen Schaum und dem Pigwing-Rub schon sehr geschmacksintensiv war. Ursprünglich sollte es auch eine Entenbrust werden. Unser Rewe hat sonst auch immer welche, aber ausgerechnet heute… und so kam der Gockel ins Spiel…