MANN, WAT’N BRETT

Heute ham wa ma auf Holz geklopft, ne… gegrillt. Rosa gegrilltes Schweinefilet, auf der Zedernplanke nachgegart und dazu Nudelsäckchen mit Steinpilzfüllung, ebenfalls auf Zeder geplankt. Als Beilage Zuckererbsen und Ceasar’s Salat. Ganz einfach und doch unfassbar lecker…

 

EINFACHES ESSEN, LEICHT AUFGEBREZELT

Wahrscheinlich ist das genetisch… wenn man in der Stadt aufwächst, in der auch dieser Tuning-Shop mit dem zwei Buchstaben, dem „&“ dazwischen und dem berühmten Katalog beheimatet ist, dann muss man wohl zwangsweise an irgendwas „rumschrauben“. Und wenn et dat Essen is…

Heute gab et auf jeden Fall Püfferkes, abba nich von Kartöffelkes, sondern von son paar Möhrkes. Dazu die Brust vom Flattermann, gegrillt auffe Planke. Die lustigen Spiekes lagen heute beim Metzger inne Auslage rum und konnten einfach nich unprobiert bleiben. Waren ok, der Rest war echt gut. Ach ja, dat Grüne is wirklich, wonach et aussieht: Salat!

FLATTERMANN MIT CHICHI

Is ja nich so, als hätten we et so gar nicht mit die feine Küche oder besser mitte feine Grillerei . Heute gabet nämmich wat, watte auffe Karte im Restaurant so ließt:

Hähnchenbrust von der Salzplanke mit einer Haube von auf Zeder gesmoktem Bärlauch-Kartoffelschaum an Feldsalat.

Noch Fragen? Wobei ich zugebe, dass die Kombination aus dem recht würzigen Schaum und dem Pigwing-Rub schon sehr geschmacksintensiv war. Ursprünglich sollte es auch eine Entenbrust werden. Unser Rewe hat sonst auch immer welche, aber ausgerechnet heute… und so kam der Gockel ins Spiel…

SPARGELRÖLLEKEN XXL

Et is ja schon früher bei de Omma nich ohne gegangen, wennse gefeiert hatte. Da mussten immer ein paar Spargelrölleken aufm Buffet liegen – Stange Spargel, Scheibe Kochschinken drum. Bei uns gabet heut so wat Ähnliches: Spargel-Rouladen. Schweinerouladen, mit von innen mit Pfeffer und Salz gewürzt und Frischkäse bestrichen. Dann ein paar halbierte Spargelstangen (vorher kurz vorgekocht) rein, dat Ganze ordentliche mit Schinkenspeck umwickelt  und ab damit bei 130°C indirekt aufn Grill. Is zwar nix für die Omma ihr Buffet, aber schmeckt trotzdem!

AUF ZUR BIKINI-FIGUR!

Dat lecka Wetterken die Tage hat ma wieder gezeicht: Wennze im Sommer im Freibad in Welper sonne richtich gute Figur machen wills, musse wat daffür tun.

Und darum gab es heute Hähnchenbrust, gewürzt mit Ingo Hollands Code Belotta auf Salat mit Joghurt-Kräuter-Dressing.
Wat? Bierflasche? Ach dat! ich sach ma, dafür war da ja getzt auch kein Brot dabei. Oder Kartoffeln… is klar, oder…?

POTT PORK, also Schwein gehabt im Ruhrgebiet..

Heute hinsichtlich der täglichen warmen Mahlzeit völlig inspirationslos gewesen. Bis ich beim Einkaufen an der Fleischtheke Burgunderbraten entdeckte. Mit der Steakchamp-Gewürzmischung Kräuter & Pfeffer eingerieben, ein wenig Apfelholzrauch drauf und noch mit der Low & Slow Pork Marinade von HotDanas gepinselt. Mit Senf und Krautsalat aufs Brötchen. Herzhaft und lecker!

Auerochse von der Ruhr

Heute etwas ganz Besonderes auf dem kleinen Big Green Egg: Ein 1,2 kg-Bratenstück vom Auerochsen (werden auf dem Schultenhof in Hattingen gezüchtet). Mit einer Senf-Honig-Knoblauch-Paste eingerieben, etwas geschnittenen Pfeffer und Fleur de Selle. Dann für rund zwei Stündchen indirekt in den Grill (bei 110°C), am Anfang noch Weinreben-Smoking-Chips dazu. Das Ergebnis: Insgesamt sehr lecker, geschmacklich anders als Rind, vor allem weniger intensiv, dafür aber etwas bissfest. Ich hätte eigentlich ein kräftigeres Aroma erwartet, vielleicht sogar in Richtung Wild, wie etwa Wasserbüffel. Aber lohnt sich auch so hin und wieder.

Tafelspitz ohne Spitz(e)

Der Name „Tafelspitz“ leitet sich ja eigentlich vom Zuschnitt eines Fleischstücks ab, dass die gemeine Kuh quasi vorm Schwanz sitzen hat und das spitz zuläuft. Wenn man denn Silvester drei Kilo davon bräuchte… Wenn man weniger braucht, glaubt eben die Spitze dran und vom Tafelspitz bleibt eben noch die Tafel. Sozusagen… Das Stück auf jeden Fall – mit Fettdeckel – ein, zwei Stündchen vorm Grillen mit Senf und einer Kräuter-Würzmischung eingerieben und dann bei 130°C indirekt auf den Rost bzw. erst noch auf eine Salzplanke. Dazu eine Hand voll feuchter Buchenholzspäne in die Glut (oder auch vorher in eine Smoking-Box), damit es ein schönes Raucharoma gibt. Bei 58°C Kerntemperatur ist der Tafelspitz perfekt, um ein Jahr ausklingen zu lassen und ein neues einzuläuten!

Gerolltes Galloway…

Heute mal ein richtiger Klassiker – allerdings, wer hätt’s gedacht, vom Grill: Rouladen. Das Fleisch stammt vom Ruhrwiesen-Galloway, die Gurken aus’m Glas und die Zwiebeln aus dem Supermarkt. Also alles ganz unkompliziert, aber dafür richtig lecker. Selbst gemachte Bratensoße dazu, frischer Blumenkohl und – als Brücke nach Schwaben – gebratene Spätzle. Einfach lecker. Und wenn sich jemand über das Outdoorchef-Thermometer im Ei wundert – das Tel-Tru hat es leider hinter sich, brauche erst ein neues…