MANN, WAT’N BRETT

Heute ham wa ma auf Holz geklopft, ne… gegrillt. Rosa gegrilltes Schweinefilet, auf der Zedernplanke nachgegart und dazu Nudelsäckchen mit Steinpilzfüllung, ebenfalls auf Zeder geplankt. Als Beilage Zuckererbsen und Ceasar’s Salat. Ganz einfach und doch unfassbar lecker…

 

EINFACHES ESSEN, LEICHT AUFGEBREZELT

Wahrscheinlich ist das genetisch… wenn man in der Stadt aufwächst, in der auch dieser Tuning-Shop mit dem zwei Buchstaben, dem „&“ dazwischen und dem berühmten Katalog beheimatet ist, dann muss man wohl zwangsweise an irgendwas „rumschrauben“. Und wenn et dat Essen is…

Heute gab et auf jeden Fall Püfferkes, abba nich von Kartöffelkes, sondern von son paar Möhrkes. Dazu die Brust vom Flattermann, gegrillt auffe Planke. Die lustigen Spiekes lagen heute beim Metzger inne Auslage rum und konnten einfach nich unprobiert bleiben. Waren ok, der Rest war echt gut. Ach ja, dat Grüne is wirklich, wonach et aussieht: Salat!

„MIR FÄLLT GRAD NIX BESSERES EIN“-Spießchen

Kennze dat? Hunger bis unter beide Arme, dann stehsse vor der Fleischtheke und has keine Lust auf dat dritte Steak in Folge. Vor lauter Verzweifelung sachse dem Metzger: „Gib ma vier Dönninghaus.“ Nur um dann zu so in Gedanken zu moppern: „Boah, nicht schon wieder ne ordinäre Grillwurst!“ Plötzlich zwinkert dich son klitzekleines Schweinefilet an, und dann denkse: „Da geht wat“. Richtich! Die Dönninghaus mit etwas Ahornsirup getunt, dat Filet mit Pork Powder von Don Marco eingrubbelt und dann ein bisken Paprika dazwischen. Ab aufn Grill und lecka sein lassen 😉 Geht doch!

ROSENKRANZ NACH POTTFEUER-ART

Auf dem Grill – der legendäre Westfälische Rosenkranz. Allerdings nich mit Bratkartoffeln, sondern mit Reibekuchen. Übrigens auch vom Grill. Und ’nem bisken gesunden Grünzeuch dabei…

Es funktioniert übrigens wirklich, Reibekuchen auf dem Grill zuzubereiten, hier mit den Grillgrates. Ist nix für die, die die Dinger mögen, wenn sie so richtich vor Fett triefen. Auffm Grill gibbet eher die Diät-Version.

Interkulturelles Essen

Das Ruhrgebiet ist ja von je her so ne Art Schmelztiegel. Als kann man auch mal grenzübergreifend Grillen, wenn auch der Bogen über Griechenland nach Mexiko ganz schön groß ist 😉

Schweinefilet, in Joghurt, Kräutern und Olivenöl mariniert. Dazu Salat mit Joghurt-Kräuter-Dressing, Zaziki und das Ganze dann in einem Tortilla. Etwas improvisiert, aber lecker.

DAS IST MAL WIRKLICH WURST!

Gestern Premiere für den neuen Fleischwolf: Grobe Bratwurst im Eigenbau… aus Schweinebauch und Oberschale vom Rind. Mit Knoblauch, Majoran, Bärlauch, Thymian und in ein paar Würsten auch noch Stückchen von frischen Jalapenos… dazu würzige Kartoffelspalten und Salat. Kann man schon mal machen 😉

Steak-Vergleich

Essen ist immer nützlich und soll Gerüchten zu Folge auch lebensverlängernd wirken… heute war unser Mittagessen allerdings besonders sinnvoll, denn es ging mit einem Test einher: Dry Aged T-Bone Steak, das neueste Angebot aus unserer Rewe-Fleischtheke (stammt von der VION Hilden GmbH) vs. Dry Aged Rumpsteak vom Wetteraner Charolais (Fleischerei Schröder). Optisch macht das Rewe-Fleisch einen gleichwertigen Eindruck wie das Charolais; ich habe beide Stücke in der originalen Vakuumverpackung im Sous Vide-Bad auf 57°C vorgegart (darum gibt es auch keine Bilder vom rohen Fleisch) und dann nur noch kurz auf dem Gusseisenrost „gebrandet“.

Im Ergebnis zeigt sich, dass sich vom Biss und der Zartheit her beide Stücke nichts schenken; besonders der Filet-Anteil des T-Bones zergeht auf der Zunge. Geschmacklich allerdings kann das Supermarkt-Steak mit dem glücklichen Charolais nicht mithalten; man schmeckt die Trockenreife kaum, aber dafür eine etwas zu intensive Eisennote. Das Rumpsteak dagegen überzeugt mit einem kräftigen, intensiven Rindfleisch-Aroma, so, wie man es von Dry Aged Beef guter Herkunft erwartet. Das Rewe-Fleisch ist zwar nicht schlecht, auf jeden Fall um Klassen hochwertiger als die Dry Aged-Geschichte unlängst bei Netto. Aber bislang zeigt sich – so gereiftes Fleisch funktioniert offenbar nicht als Massenware für den Supermarkt…

Kuh aus den Bergen

Heute gab’s Steaks aus der Hüfte eines Simmentaler Rinds. Schönes Fleisch, im Sous Vide-Bad auf 55°C gegart und dann auf dem heißen Grill das Branding und die Röstaromen. Mit im Beutel dabei übrigens etwas von Rico Schleges (true wilderness) neuester Kreation: Rinderfett. Toller Geschmacksträger, tolle Abrundung für das Aroma. Übrigens sieht man hier sehr schön den Vorteil des Rückwärtsgarens, was ja auch als Rückwärtsgrillen funktioniert: Dadurch, dass das Fleisch bei seiner Kerntemperatur gegart wird, gibt es keinen Gargradienten, der optisch auch im Anschnitt erkennbar ist. Das Steak ist also nicht außen gebräunt, dann grau und erst zum Kern hin rot bzw. rosa sondern durchweg gleichmäßig gefärbt und nur außen geröstet.

Edel Fastfood: Rib Eye mit Salz

Wenn es schnell gehen muss, und zugleich noch extrem lecker sein soll, gibt es für mich nicht viele Alternativen zu einem richtig guten Rib Eye Steak.
Ich habe mir, wie so oft, von meinem Züchter ein komplettes Rib Eye Stück geben lassen, von dem ich mir 3-4cm dicke Steaks abschnitt. (ca. 350-450g)
Und wie einst Michael seinen ersten STORCK Schokoladen RIESEN auch immer direkt bei Frau Lange im Laden aß, hab ich es mir auch angewöhnt, mein erstes Rib Eye immer direkt zu grillen und anschließend zu genießen.
Dieses toll marmorierte Stück vom Charolaisrind habe ich nur mit etwas grobem Salz gewürzt, bevor ich es 10 Min. später bei höchster Temperatur von beiden Seiten mit einer aromatischen Kruste versah und es anschließend noch kurze Zeit im indirekten Bereich garen lies.
Ich weiß, dass ich mich wiederhole, ABER wenns schnell gehen muss, ist das hier,
MEIN FASTFOO   D! 😉

Glutheißen Gruß, aXel